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Daubitz-Walddorf

Die Häusergruppe Walddorf gehört zum eigentlichen Dorf Daubitz, welches ein Ortsteil der Gemeinde Rietschen ist.

Der deutsche Name Daubitz leitet sich vom sorbischen Namen Dubc ab, der wiederum auf das slawische Wort dub ‘Eiche’ zurückgeht. Daubitz ist damit, eine Siedlung, die bei Eichen entstand.

RittergutAuf eine erste Erwähnung von Daubitz deutet die Eintragung in der Meissener Bistumsmatrikel von 1346 hin. Darin ist ein "Altare in Taup" in der Praepositura Budissinensis (Probstei Bautzen) verzeichnet. Es folgt 1366 eine Eintragung im ältesten Görlitzer Stadtbuch (beginnend 1305). Unter dem Namen Ducz wurde Daubitz im Jahr 1398 erwähnt. Es ist ein Straßenangerdorf, das ursprünglich von Sorben angelegt und im 12. und 13. Jahrhundert von Deutschen Siedlern umgestaltet und erweitert wurde. Ebenfalls um das Jahr 1400 entstand am westlichen Ende von Daubitz ein Rittergut mit Schloss und Mühle, das in den folgenden Jahrhunderten häufiger seinen Besitzer wechselte.  

Bereits relativ früh existierte in Daubitz eine Schule. Sie ist für das Jahr 1589 belegt, was etwa zwei Jahrhunderte vor den Schulgründungen der meisten umliegenden Orte sowie der nördlich gelegenen Standesherrschaft Muskau liegt. Ihr Einzugsbereich erstreckte sich über das gesamte Kirchspiel.

 
Die bereits 1409 urkundlich erwähnte Kirche zu Daubitz wurde 1651 gegen eine Holzfachwerkkirche ersetzt, die 1714 einen Turm erhielt.  Die baufällige Kirche wurde 1911 geschlossen und in den Jahren 1914 bis 1916 gegen den heutigen steinernen Kirchbau ersetzt. Dabei wurde ihre Innenausstattung übernommen.  

Am 15. März 1992 schlossen sich die Gemeinden Daubitz, Rietschen, Teicha und Viereichen zur jetzigen Gemeinde Rietschen zusammen.

(Quelle: Wikipedia.de)

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